18. Oktober 2010

Energiepolitik - Berlin aktuell

Energiepolitik - Berlin aktuell

Am Abend des 18. Oktobers platzte Ingrids Wahlkreisbüro in Flensburg aus allen Nähten. Gekommen waren Flensburger Bürgerinnen und Bürger sowie eine Menge Studenten des Studienganges Energie- und Umweltmanagement. Schließlich ist Ingrid nicht nur Energiewirtschaftliche Sprecherin der Grünen, sondern auch ehemalige Studentin und Dozentin dieses Studiengangs.

Ihr wichtigstes Anliegen war es über das Energiekonzept der Bundesregierung und die darin aufgeführten AKW Laufzeitverlängerungen zu informieren: „Die Regierung hat sich allein im Interesse der Konzerne für längere Laufzeiten der Atomkraftwerke entschieden. Fragen wie Sicherheit, die Verfügbarkeit eines Endlagers oder Gesundheitsauswirkungen spielten keine Rolle. Und nicht einmal die von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Studien konnten einen Vorteil der Laufzeitverlängerung belegen.“, so Ingrid. Unverständlich sei auch, dass weder die Stadtwerke noch die Erneuerbaren-Energien-Branche in ihren Plänen Berücksichtigung fänden. Sie zählten klar zu den Verlierern dieser Politik. Dabei seien sie es, die Investitionen in eine nachhaltige Energieversorgung tätigten. Gleichzeitig stärkten sie die kommunalen Finanzen. Dies sei in Zeiten knapper Gemeindekassen wichtiger als je zuvor!

Im angeregten Dialog mit ihren Gästen, beantwortete sie zahlreiche Fragen zum EEG, dem Elektrizitätsnetz und den Grünen Alternativen der zukünftigen Stromversorgung.

„Es ist möglich, die gesetzten Klimaziele zu erreichen. Allerdings braucht es dafür weit mehr, als die bisherigen Vorschläge der Bundesregierung. Den Erneuerbaren Energien gehört die Zukunft. Wir Grüne sind weiter gefordert.“

Artikel geschrieben von Ben Gemsjäger, Matthis Kurth und Almuth Velleuer