25. November 2011

Energiewende nicht verstanden: Schwarz-Gelb gibt zehn mal mehr in den Straßenausbau als in Schienenprojekte

Für Verkehrsinfrastrukturprojekte hat Schwarz-Gelb im Bundestag im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2012 zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt. Davon wird zehn mal mehr in den Straßenverkehr als in die Schiene gesteckt. Das zeigt: Schwarz Gelb hat die Energiewende nicht verstanden.
Energiewende nicht verstanden: Schwarz-Gelb gibt zehn mal mehr in den Straßenausbau als in Schienenprojekte

Wir wollen grüne Autos, Foto: Michael Caven/Flickr.com (CC BY 2.0)

Für Verkehrsinfrastrukturprojekte hat Schwarz-Gelb im Bundestag im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2012 zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt. Davon wird zehn mal mehr in den Straßenverkehr als in die Schiene gesteckt. Das zeigt: Schwarz Gelb hat die Energiewende nicht verstanden.

Der Individualverkehr verursacht einen wesentlichen Anteil der Gesamtsumme des CO2-Ausstosses.

Mit der Kehrtwende der Bundesregierung in der Atompolitik in diesem Jahr und einem Bekenntnis zu einem stärkeren Ausbau der regenerativen Energien hat das Schwarz-Gelbe Bündnis seine Wandlungsfähigkeit gezeigt.

Diese Hoffnung wurde jedoch schnell enttäuscht: Kohle spielt weiterhin eine langfristige Rolle im Energiemix, der Bau von AKWs im Ausland wird weiterhin unterstützt und die Potentiale der Einsparung durch eine effiziente Energienutzung werden nicht gesehen.

Es bleibt viel zu tun!