UN - Klimakonferenz in Cancun
Vor einem Jahr sollte auf der UN- Klimakonferenz in Cancun ein neues Abkommen für internationalen Klimaschutz beschlossen werden. Doch keine Einigung wurde erzielt und die Klimaverhandlung endete desaströs.
An die diesjährigen Verhandlungen in Mexiko (Cancun) wurden kaum Erwartungen geknüpft. Heute, am Donnerstag und dem zweitletzten Tag in Cancun beginnt die heiße Phase des Kongresses. Die Minister sind angereist und bis morgen Abend wird über vereinzelte Fortschritte entschieden.
Denn trotz der niedrigen Erwartungen werden sehr wichtige Themen verhandelt: die Zukunft des Kyoto Protokolls, Treibhausgasreduktionen und Überprüfungsregeln, sowie REDD (Waldschutzabkommen), Technologietransfer und ein Klimafond.
Der Klimafond soll Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel in Entwicklungsländer unterstützen. Sein Sitz, das wurde gestern beschlossen, soll in Bonn sein.
Besonders kritisch sind die Verhandlungen rund um REDD (Reducing Emissions from Deforestation and Degradation). Zwar sind sich alle Länder einig, dass die Entwaldung gestoppt werden muss, aber über das wie wird weiter gestritten. Der Versuch Waldschutz mit einem Zertifikathandel zu verbinden wird von vielen Umweltschutzorganisationen als kontraproduktiv kritisiert.
Grüne in Schleswig-Holstein

