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Hoffen auf den Ausweg
Das Entsetzen über die furchtbaren Katastrophen wächst mit jeder neuen Nachricht. In großer Trauer denke ich an die Opfer von Erdbeben und Tsunami sowie an die drohende nukleare Katastrophe und deren Opfer. Zutiefst erschüttert spreche ich allen von den Katastrophen Betroffenen mein Mitgefühl und Beileid aus.
Unabhängig davon, was in den Reaktoren gerade genau passiert: Von der Mär der sicheren Atomkraft ist nichts übrig. Die zuständigen Techniker des hochindustrialisierten Japan haben die Lage schon seit mehreren Tagen nicht im Griff. Es bleibt Bangen und Hoffen und die verflixte Schuldigkeit, aus dieser unbeherrschbaren Technologie auszusteigen.
Und ein weiteres Märchen hat sich in Luft aufgelöst: Atomkraftwerke können eben gerade keine Versorgungssicherheit bieten. Wenn mehrere von ihnen gleichzeitig ausfallen, gehen großflächig die Lichter aus. Jetzt in Japan. Ähnlich wie 2007 in Hamburg, als Brunsbüttel und Krümmel nur kurz zeitversetzt die Schnellabschaltung einleiten mussten. Wie viel dramatischer ist die Situation für die Versorgungssicherheit von Haushalten und Industrie, wenn weltweit aufgrund einer Schwerstkatastrophe die AKWs innerhalb kurzer Zeit vom Netz genommen werden und in kürzester Zeit durch andere Erzeugungsanlagen ersetzt werden müssen? Und so viel länger will die Regierung diese Gefahr für uns alle dulden.
Grüne in Schleswig-Holstein

