26. Januar 2011

Keine CO2-Verpressung in Schleswig-Holstein

Keine CO2-Verpressung in Schleswig-Holstein

Anlässlich der heutigen Meldung, Schleswig-Holstein hätte seinen Widerstand gegen den CCS- Gesetzentwurf der Bundesregierung aufgegeben, erklärt die Flensburger Bundestagsabgeordnete Ingrid Nestle:

Ich hoffe, die heutige Meldung zum CCS-Gesetz ist eine Ente. Die CO2-Verpressung im Untergrund ist mit ungeklärten und potentiell fatalen Risiken für die Bevölkerung verbunden. Gerade angesichts der Vorkommnisse in Kanada ist es umso wichtiger, zum Wohl und Schutz von Natur und Bevölkerung eine unterirdische Endlagerung des CO2 nicht zu gestatten.

Die Landesregierung sollte künftig auch bei ihren Gesprächen in Berlin auf Klarheit achten. Das Thema CCS ist viel zu wichtig, um Missverständnisse dieser Art aufkommen zu lassen. Umweltminister Röttgen hat Schleswig-Holstein versprochen, dass CCS bei uns ausgeschlossen werden kann. Dieses Versprechen darf die Landesregierung sich nicht abkaufen lassen.